Heilpflanze des Monats Oktober

24. Oktober 2021

Gartenkürbis – Curcibita pepo

Bei dem heutzutage so beliebten „Halloween“, welches auf alte irische Riten zurückzuführen sind, werden gerne Fratzen und Gesichter in die Frucht des Gartenkürbisses geschnitzt. Überall kann man die kräftig orangen Kürbisse als Deko sehen.

Ursprünglich kommt der Gartenkürbis aus Mittel- und Südamerika und hat in Europa zunächst als Zierkürbis die Gärten erobert. Es dauerte Jahrzehnte bis der Kürbis zunächst die als Futterpflanze für Tiere und dann die Küche erobert hat. In der Küche wird der auch als Arzneikürbis bezeichnete Gartenkürbis zu Suppe, Eintopf oder Gratin verarbeitet.

Der Gartenkürbis ist ein Paradebeispiel für eine Arzneipflanze, die nicht nur in der Naturheilkunde oder bei alternativen Methoden eingesetzt wird, sondern auch von der Schulmedizin. Die Samen des Arzneikürbisses enthalten nicht nur Vitamin E und Selen, sondern auch Phytosterole (pflanzliche Hormone), welche einen positiven Effekt aus die Blase und der Prostata haben. Gerade aus diesem Grund empfehlen wir bei einer Reizblase mit Granufink die ärztliche Therapie zu unterstützen.